Doch jetzt und hier geht es um andere Probleme: es geht um Anpassungsstrategien, also um die Frage: wie kann man mit diesen Hitzewellen umgehen, wie lassen sich Hitzetote vermeiden? Da läßt die Politik uns im Stich, denn Hitzeschutzkonzepte gibt es praktisch nicht, obwohl die Hitzeanpassung möglich und notwendig ist. Was gilt z.B. für den Herzgruppen-Betrieb an solchen Tagen und wie lauten die Empfehlungen? Wir haben derzeit gültigen Empfehlungen auf Kard-Info zusammengestellt.
Anpassungsmöglichkeiten:
Begrünung der Städte, genügend Grünflächen, Trinkbrunnen und Schattenbereiche, De-Asphaltierun, Abkühlungsbereiche, Klimanlagen mit Solarzellenbetrieb.
Es gibt genug Möglichkeiten, doch was ist für den Herzgruppenbetrieb mit seinen überwiegend älteren Teilnehmern mit ihren Vorerkrankungen (Herzinfarkt, Bypass-OP, etc.) möglich und nötig?
Tipps und Regeln beim Herzgruppen-Übungsbetrieb:
- Kein Übungsbetrieb bei Raumtemperaturen über 30 Grad
- Klimatisierte Räume optimal, doch selten vorhanden; Empfehlung!
- abendliche Gruppentreffen wenn möglich im Freien, wenn Temperaturen unter 30 Grad
- Ausdauertraining bevorzugen, Krafttraining reduzieren(Wiederholraten niedrig).
- Gruppenabende (GBM)nicht vorsehen
- Dauer des Übungsbetriebs reduzieren
- Ausreichend Flüssigkeitszufuhr (maximal 1,5 l gekühlt)
- Rat zu Ergometertraining in klimatisierter häuslicher Umgebung
- Unterbrechung bei Schwindel, Herzrasen, Benommenheit, Luftnot