Die Hitzewelle und was sie für Herzgruppen bedeutet.

Seit etwa 2 Wochen liegt eine Hitzewelle über dem Saarland mit örtlichen Temperaturen bis über 40 Grad. Abgesehen davon, dass solche Extremwetterlagen auch Ausdruck des bisher nicht beherrschten Klimawandels sind und Experten denken, dass diese Hitzewellen über Europa und besonders im “sonnigen” Saarland häufiger werden und auch früher eintreten (z.B. Juni). Leider sind die internationlaen Bemühungen – und nur diese sind wichtig und wirksam -, den Klimawandel einzuhegen, bisher nicht erfolgreich. Derzeit wird die 15-Grad-Marke wohl nicht überschritten, aber auch nicht abgesenkt. Da kann Deutschland noch so sehr Vorreiter sein – alle müssen mitmachen. Darüberhinaus gilt es, Anpassungsstrategien zu entwickeln, denn wir müssen leider mit diesen Hitzewellen leben und überleben.


Anpassungsstrategien…

Doch jetzt und hier geht es um andere Probleme: es geht um Anpassungsstrategien, also um die Frage: wie kann man mit diesen Hitzewellen umgehen, wie lassen sich Hitzetote und hitzebedingte Krankheiten vermeiden? Da läßt die Politik uns im Stich, denn Hitzeschutzkonzepte gibt es praktisch nicht, obwohl die Hitzeanpassung möglich und notwendig ist. Was gilt z.B. für den Herzgruppen-Betrieb an solchen Tagen und wie lauten die Empfehlungen? Wir haben eine Liste der Regeln beim Herzgruppen-Übungsbetrieb hier zusammengestellt und auch die derzeit gültigen Empfehlungen auf Kard-Info eingeordnet.

Tipps und Regeln beim Herzgruppen-Übungsbetrieb:

Anpassungsmöglichkeiten:
Begrünung der Städte, genügend Grünflächen, Trinkbrunnen und Schattenbereiche, De-Asphaltierun, Abkühlungsbereiche, Klima-Anlagen (Splitmodelle) mit Solarzellenbetrieb.

Es gibt genug Möglichkeiten, doch was ist für den Herzgruppenbetrieb mit seinen überwiegend älteren Teilnehmern mit ihren Vorerkrankungen (Herzinfarkt, Bypass-OP, etc.) möglich und nötig?