Reformkonzept zur Erreichung der Vision
A. Gesetzliche Änderungen
- Neudefinition der ärztlichen Aufsicht:
- Ärztliche Betreuung bleibt Pflicht, der Arzt muss erreichbar sein, und sie kann teilweise telemedizinisch erfolgen.
- Bestimmte Übungsaufgaben können an speziell qualifizierte Fachberufe unter Weiterentwicklung des Übungsleiterbegriffs delegiert werden (z. B. “Herzgruppen-Coaches”).
- Verankerung der Herzgruppen in Präventionsgesetze:
- Herzgruppen nicht nur als Reha, sondern als Präventionsangebote anerkennen (SGB V und SGB IX sind anzupassen).
- Finanzierung neuer Leistungen:
- Zuschüsse für digitale Infrastruktur (z. B. Wearables, DIGA-Software).
- Honorierung telemedizinischer Betreuung und Präventionsarbeit.
B. Qualifikations- und Qualitätsmanagement
- Zertifizierte Fortbildungen:
- Einführung und Weiterentwicklung eines deutschlandweiten Zertifikatssystems (“Geprüfte Herzgruppenleitung”).
- Pflichtfortbildungen alle 2–3 Jahre.
- Qualitätskontrollen:
- Einführung regelmäßiger Audits durch unabhängige Stellen (z. B. Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen – DGPR).
C. Digitalisierungsoffensive
- Plattformbasierte Vernetzung:
- Entwicklung einer einheitlichen bundesweiten App, über die Herzgruppenangebote koordiniert, Trainings dokumentiert und Monitoringdaten sicher ausgetauscht werden können.
- Telemedizinische Infrastruktur:
- Aufbau von telemedizinischen Zentren, die Herzgruppen unterstützen und im Notfall eingreifen können.
- Einbindung der elektronischen Patientenakte EPA
- Digitaler Zugriff auf aktuelle Gesundheitsdaten; patientenzentriert, patientenabhängig (Patienten müssen ihre Zustimmung aktiv erklären).
D. Öffentlichkeitsarbeit
- Nationale Aufklärungskampagnen:
- Imagewandel von Herzgruppen: weg von “Reha für Kranke”, hin zu “Fitnessnetzwerke für Herzgesundheit”.
- Kooperationen mit Schulen, Betrieben und Kommunen, um frühzeitig Präventionsangebote bekanntzumachen.
Zusammenfassung
Die Herzgruppe 2035 wird sich nicht nur durch technologische Innovationen (Digitalisierung) und hybride Strukturen auszeichnen, sondern auch durch eine klare Ausrichtung auf Prävention, Empowerment und soziale Vernetzung.
Reformen müssen frühzeitig angestoßen werden, um die Überalterung und den Ärztemangel auszugleichen und Herzgruppen als zukunftsfähige Einrichtungen im Gesundheitswesen zu etablieren.
In unserer festen Überzeugung sollten Herzgruppen künftig als Präventionsnetzwerke für die gesamte Gesellschaft wirken – und nicht nur als reine Rehabilitationsmaßnahmen für bereits Erkrankte.
ein KI-gestützter Beitrag (ChatGPT)
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