Zukunft der Herzgruppen im Saarland

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Präventionsgruppen im Saarland


Der Dachverband der Saarländischen Herzgruppen e.V. definiert sich als

Landesverband zur Prävention und Rehabilitation von Herz- und Kreislauferkrankungen.

Der Verband konzentriert sich zur Zeit auf die Rehabilitation Herzkranker der Phase III (am Wohnort). Dies wird auch als Sekundär- oder Tertiärprävention bezeichnet. Da diese Begriffe sich in ihrer Bedeutung überlappen, wird in den Beiträgen zu diesem Thema von der Sekundärprävention als Präventivmassnahme bei bereits durchgemachten Erkrankungen gesprochen.
Präventionals Primärmassnahme ist in den Herzgruppen unseres Phänotyps speziell in der Gesundheitsbildung implementiert, Dort steht Krankheitsvermeidung und Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren im Vordergrund.

Eine der Zukunftsvisionen betrifft jedoch die Einbindung und Entwicklung von speziellen primären Präventionsgruppen, wobei die Prähabilitation (körperliche, auf Ernährung gerichtete und psychische OP-Vorbereitung) hierbei auch eine Rolle spielen wird. Die Sekundär- und Tertiärprävention ist die hauptsächliche Praxis der Herzgruppen-Rehabilitation auch im Saarland. Sie könnte sich in der Zukunft ändern durch vermehrte Einbindung von Gruppen der Primärprävention oder durch Ergänzung der bestehenden Gruppen.

Primärprävention ist in Gruppenform weitgehend nicht organisiert. Sie wird von den Krankenkassen vielfach als Werbemassnahme angeboten und stellt sich oft als Onlineübung im Videoformat dar.

Im Saarland gibt es verschiedene Anlaufstellen für Primäpräventionsgruppen. Darunter fällt der Landespräventionsrat (LPR) Saar für strategische Beratung, der Verein Prävention und Gesundheit im Saarland (PuGiS e. V.) für Vernetzung und Projekte wie „Das Saarland lebt gesund!“, sowie die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC), die sich auf sozial Benachteiligte konzentriert. Außerdem bietet die Organisation NELE Saarbrücken Prävention gegen sexuelle Gewalt an. 

Wichtige Akteure und Initiativen:

  • Landespräventionsrat (LPR) Saar: Ein Gremium, das die präventive Arbeit der Landesregierung begleitet, berät und die Schwerpunktthemen wie Sucht-, Extremismus- und Sportprävention koordiniert. 
  • PuGiS e. V. (Prävention und Gesundheit im Saarland): Ein Verein, der sich um die Gesundheitsförderung und Prävention in der Bevölkerung kümmert. Er koordiniert Projekte wie:
    • „Das Saarland lebt gesund!“ (DSLG): Ein breites Programm zur Gesundheitsförderung im Land. 
    • Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC): Fördert die Gesundheit sozial benachteiligter Gruppen durch Vernetzung von Akteuren und Unterstützung bei der Entwicklung von Angeboten. 
    • teamw()rk: Bietet kostenfreie Präventionskurse in Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung für Erwerbslose an. 
  • NELE Saarbrücken: Eine Organisation, die Präventionsarbeit gegen sexuelle Gewalt anbietet, insbesondere für Mädchen und junge Frauen in Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen. 
  • GKV-Bündnis für Gesundheit (ARGE Saarland): Berät Kommunen, die sich um die Förderung der Gesundheitsförderung und Prävention für vulnerable Zielgruppen bewerben möchten und unterstützt sie im Förderverfahren. 
  • Stiftung Gesundheitswesen – Sitz Berlin: Site zu Fragen der Gesundheitsförderung und Prävention

Wo finde ich weitere Informationen?

  • Auf der Webseite des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie unter saarland.de
  • Auf den Webseiten von PuGiS e. V. unter pugis.de und der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit. 
  • Bei NELE Saarbrücken für Prävention gegen sexuelle Gewalt.